Um das Thema Labels abzuschliessen:
Abschliessend lässt sich sagen, dass Labels ein in machen Fällen sehr nützliches Feature sind, aber nicht die Dateiorganisiation revolutionieren.
Der Vorteil ist, neben dem Dateinamen noch eine weitere Möglichkeit zu haben die Dateien zu sortieren, ohne den Dateinamen zu verändern (z.B. mit Nummer). Das eignet sich gut für Projektorganisation um den Status (in Bearbeitung, muss noch gemacht werden, dringend) einer Datei zu speichern und so schnell einen Überblick über die noch anstehende Arbeit zu bekommen. Siehe hier
Aber auch für das Arbeiten im Team auf den gleichen Dateien können Labels sehr praktisch sein.
Ein sinnvolle Spezial-Anwendung ist die Markierung der Systemdateien einer jungfräulichen Installation um leicht neue Dateien zu erkennen, auch wenn ich das nicht brauche.
Eine Sache mit der ich definitiv mal spielen muss ist PyObjC. Das ist Pure Cocoa with Pure Python und funktioniert erstaunlicherweise richtig gut. Und würde meine zwei Wünsche (was, zwei Wünsche auf einmal? *g*) Python und Cocoa zu lernen und benutzen auf einmal befriedigen :)
Bill Bumgarner hat auf der OSXCON genau darüber eine Session gehalten und hat seine Folien und nützliche Links online gestellt.


Vielen Dank für die Vorschläge zur Benennung meines Servers. Hab nochmal intensivst darüber nachgedacht, in mehreren Büchern geblättert und Wikipedia durchforstet. Mythologien – egal welcher Art – fallen raus, ist nicht mein Ding.
Gut gefallen haben mir noch Frankie und Benji, die Mäuse aus dem Hitchhiker. Aber die Entscheidung ist dann doch auf Pinky und Brain gefallen. Schnell und fehlerfrei zu tippen, für meinen neuen Power-Hauptserver passt Brain einfach richtig gut und außerdem kann ich das hier in die motd packen ;-)
Ist zwar nicht sonderlich ausbaufähig, aber das ist nicht wirklich notwendig. Den dritten Server kann ich dann immer noch Elmyra nennen, was ein schöner Name ist auch wenn ich den Comic-Character natürlich nicht leiden kann.

Ein für OS X vielgewünschtes (in OS9 schon dagewesenes) und jetzt in Panther realisiertes Feature sind ja die Labels. Okay, hab ich mal ausprobiert, funktioniert und ist schön bunt.
Nun hab ich aber als Windows-Kind überhaupt keine Ahnung was ich denn mit den Labels machen soll. Wie nutzt man die sinnvoll und produktiv? Vielleicht kann mir ja ein OS9-Jünger mal erklären was daran so toll ist und andere Jünger wie sie das benutzen.
Würde mich echt mal interessieren, da ich immer gerne neue Sachen ausprobieren um meinen Workflow zu verbessern.
Update: In diesem Forums-Thread habe ich die ultimative Anwendung gefunden die dann auch mich völlig überzeugt hat:
I use it to rate Porn. Red is guy/girl porn. Green is girl/girl porn. Blue is another type of porn, and the list goes on. That way if I am in a certain mood to watch something I can easily pick it out.
Habe gestern das Unmögliche geschafft. Auf dem Weg nach Kaiserslautern bin ich durch komplett Heidelberg gefahren ohne auch nur an einer einzigen Ampel stehen zu müssen. Normalerweise ist Heidelberg und Grüne Welle ja ein Oxymoron, aber Sonntag ab 10 Uhr abends ist es schaffbar, denn ein paar Ampeln sind da schon abgeschaltet und es ist fast Keiner unterwegs. Sind übrigens ca 20 Ampeln nach meiner letzten Zählung.
Das hat den abend dann doch gerettet auch wenn ich kurz vor Schluss fast noch ein eklig fettes Wildschwein überfahren hätte. Zum Glück gabs diesen Sommer neue Bremsscheiben.